Der Paritätische Köln

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NRW bleib sozial! Köln bleib(t) sozial!

5. Mai 2024: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Viel vor für Inklusion!

Am 5. Mai finden seit mehr als drei Jahrzehnten Aktionen anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Für sie fordern wir Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und Beteiligung an allen Entscheidungen, die ihr Leben betreffen. Trotz der Fortschritte setzt Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention noch immer nicht vollständig um.

Wir, die „Liga Köln“, sind ein Zusammenschluss der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Köln. Gemeinsam wollen wir die soziale Arbeit weiterentwickeln und bestehende Angebote sichern. Sozialpolitisch und in der täglichen Arbeit vor Ort setzen wir uns aktiv für Menschen in diversen Lebenslagen ein - unabhängig von Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung und was uns sonst noch miteinander verbindet.

Dafür steht unser Leitsatz 2024: „Köln bleib(t) sozial – l(i)ebenswert & vielfältig!“

#kölnbleibsozial #kölnbleibtsozial #

Unser zentrales Anliegen ist weiterhin, die soziale Infrastruktur in Köln zu sichern. Gleichzeitig wollen wir allen Bestrebungen, unser demokratisches Zusammenleben in Frage zu stellen, entschieden entgegentreten. Die bundesweiten Demonstrationen der vergangenen Wochen, auch hier in Köln, waren ein bedeutendes Signal: Wir, die wir uns für die Demokratie einsetzen, sind deutlich mehr, und wir verteidigen gemeinsam und engagiert unsere vielfältige Gesellschaft. Wir rufen deshalb auf zur Teilnahme an einer ersten Aktion dieses Jahr, gemeinsam mit weiteren Akteuren unter dem Dach von „Köln stellt sich quer“: 
#15vor12 für Menschenwürde, 21. März 2024, ab 11.45 Uhr, siehe auch www.15-vor-12.de.

Am Internationalen Tag gegen Rassismus wollen wir in Köln von 11.45 Uhr bis 12.00 Uhr eine Viertelstunde innehalten und uns auf unsere Stärken und demokratischen Kräfte besinnen. Natürlich können an dem Tag auch zu anderen Uhrzeiten bunte, kreative, originelle Aktionen veranstaltet werden, nicht nur mittags um 11.45 Uhr. Wie können wir es vor Ort und in unseren Einrichtungen schaffen, dazu mit den Menschen, unseren Besucher*innen, Kund*innen und Nutzer*innen in den Austausch zu kommen? Mit Events und Geschichten, Bildern und Posts wollen wir zeigen, dass wir viele sind: Wir stehen ein für Demokratie und gegen Rassismus, für Vielfalt, die wir als Bereicherung erleben, und gegen Hass, Ausgrenzung und Diskriminierung. Wie auch immer Sie das in Ihrer Einrichtung am besten ausdrücken und realisieren können, wir freuen uns auf Ihre Ideen! Schicken Sie gern Fotos mit kurzer Beschreibung Ihrer Aktion an schentuleit@paritaet-nrw.org

Plakate Köln bleib(t) sozial – l(i)ebenswert & vielfältig!
Die ergänzten Plakate für diese und weitere Aktionen der Liga Köln können ab Dienstag, 19. März 2024 beim Paritätischen Köln, Marsilstein 4-6, abgeholt werden. Bitte hängen Sie sie in Ihren Einrichtungen aus, damit viele Menschen erleben, dass wir für unsere Demokratie und für unsere soziale Infrastruktur kämpfen. 

Das Plakat, Details zur diesjährigen Kampagne und zur Auftakt-Aktion am 21. März 2024 gibt es auch auf der Internetseite www.liga.koeln

Hashtags zur Aktion in sozialen Medien: #koelnbleibsozial / #koelnbleibtsozial / #15vor12

Aktionen unserer Mitgliedsorganisationen

Im Rahmen der Aktion #15vor12 für Menschenwürde haben wir in unseren Kindertagesstätten in Köln Ehrenfeld und in Köln Weiler jeweils einen Büchertisch für die Eltern zum Schmökern und inspirieren lassen aufgestellt.

Wir wollen zeigen, dass wir für Demokratie und Vielfalt und gegen Rassismus, Hass, Ausgrenzung und Diskriminierung einstehen. Wir möchten unsere Kinder mit diesen Büchern bei der Entwicklung demokratischer Werte unterstützen.

Kindertagesstätte und Familienzentrum, im Quäker Nachbarschaftsheim e.V.


Wir haben heute um Viertel vor 12 beim Frühlingsfrühstück Auszüge aus dem Grundgesetz vorgelesen.

SeniorenNetzwerk Vogelsang, Quäker Nachbarschaftsheim e.V.

 


Wir von „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln stehen für die Gleichberechtigung aller Menschen und eine bunte vielfältige Gesellschaft.

Wir sind gegen Rassismus und jede Form von Diskriminierung.

#koelnbleibtsozial / #15vor12  #internationalertaggegenrassismus


Für ein buntes Miteinender in Köln.

Die Kinder haben Schilder gestaltet und den Bürgersteig bunt bemalt, damit Köln bunt bleibt.

Vorher wurde in unserem Kreis darüber gesprochen, was ein buntes Köln bedeutet, nämlich viele verschiedene Menschen, aus verschiedenen Kutlturen,  unter dem Motto: Jeder Jeck ist anders;-)

Kita Rappelkiste e.V.


Kölner Wohlfahrtsverbände begrüßen den Ratsbeschluss zur Anpassung des Strukturförderfonds für 2024.

Per Dringlichkeitsantrag hat ein breites Bündnis der Kölner Politik aus den Fraktionen von GRÜNEN, CDU, SPD, DIE LINKE, Volt, Klimafreunde und GUT in der Ratssitzung am 07.12.2023 die Anpassung des sogenannten Strukturförderfonds für 2024 beschlossen. Der bestehende Strukturförderfonds wird für 2024 von 5 auf 10 Mio. Euro angehoben, um die enormen Kostensteigerungen der Träger der freien Wohlfahrtspflege abzumildern. Gründe für die Kostensteigerung sind die tarifbedingten Personalkostenerhöhungen und die inflations- und krisenbedingt stark gestiegenen Sachkosten.
Die Kölner Wohlfahrtsverbände begrüßen den gefällten Beschluss und danken dem Rat der Stadt Köln: „Die von uns in den letzten Monaten in Gesprächen mit Politik und Verwaltung sowie insbesondere bei unseren Protestaktionen im November kommunizierten Herausforderungen wurden mit dem Beschluss fraktionsübergreifend anerkannt. Es stimmt uns positiv, dass die Kölner Politik unser Problem verstanden und ein wichtiges Zeichen zum Erhalt der sozialen Infrastruktur und der Trägervielfalt in Köln gesetzt hat.“ sagt Peter Krücker, Vorstand des Caritasverbandes für die Stadt Köln und amtierender Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrt (Liga).
Die einzelnen Bestandteile des Beschlusses werden von den Wohlfahrtsverbänden als zielführend eingeordnet. Dazu zählt etwa der Auftrag an die Stadtverwaltung, den Eigenanteil der Träger im Rahmen der Förderung auf einen möglichst minimalen Anteil zu reduzieren. Einen sehr gewichtigen Aspekt des Beschlusses sieht die Liga in der Aufforderung an die Verwaltung, auch in den kommunalen Pflichtleistungen im Bereich Kita und OGS eine ausreichende Finanzierung zum Ausgleich der Kostensteigerungen sicherzustellen.
Peter Krücker bewertet den Ratsbeschluss abschließend mit Blick auf die nächsten Schritte: „Die im Rat getroffene Entscheidung schafft für die sozialen Träger eine positive Perspektive für die Planung im Jahr 2024. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Mittel aus dem Strukturförderfonds nun über ein schnelles und einfaches Verfahren zur Verfügung gestellt werden, das den zum Teil sehr unterschiedlichen Trägerstrukturen gerecht wird. Dies würde am besten über eine entsprechende Aufstockung der betroffenen Haushaltsstellen gelingen. Damit bestünde dann auch eine gute Grundlage, um zeitnah mit Politik und Verwaltung in die Planung eines aus Trägersicht kostendeckenden, kommunalen Haushaltes für die Jahre 2025ff. einzusteigen.“
Kontakt für Rückfragen: Caritasverband für die Stadt Köln, Team Öffentlichkeitsarbeit,
oeffentlichkeitsarbeit@caritas-koeln.de

Text: Liga der freien Wohlfahrtspflege in Köln

Am Dienstag, 28. November, und Mittwoch, 29. November, blieben die meisten sozialen Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände in Köln geschlossen.

Mehr als 8.000 Mitarbeitende aus allen Bereichen sozialer Arbeit, Seniorinnen und Senioren, Klientinnen und Klienten und Kita-Eltern haben sich am Mittwoch an der Demonstration beteiligt, zu der die Liga der Wohlfahrtsverbände aufgerufen hatte. Die Demo startete um 11:11 Uhr auf dem Ottoplatz vor dem Deutzer Bahnhof und führte über die Deutzer Brücke bis zum Aachener Weiher. Wie schon am Vortag blieben mehr als 500 soziale Einrichtungen, darunter Kitas, offene Ganztagsangebote, Jugendzentren, Seniorenberatungsstellen, Beratungsdienste im Flucht- und Migrationsbereich in Köln geschlossen. Nach dem Aktionstag am Dienstag mit zahlreichen gemeinnützigen Aktivitäten im gesamten Stadtgebiet, haben die sozialen Verbände mit der Demo am Mittwoch ein weiteres Zeichen gesetzt, um ihre Forderungen an die Stadt zu unterstreichen:

  • Ein klares Bekenntnis der Kölner Politik zum Erhalt der sozialen Infrastruktur in unserer Stadt – auch die der freien Träger.
  • Übernahme der Personalkostenerhöhungen von durchschnittlich zehn Prozent.
  • Eine schnelle Entscheidung für eine kostendeckende Finanzierung in der letzten Ratssitzung 2023 am 07.12.

„Wir fordern eine gerechte Behandlung“, sagt Peter Krücker, Caritasvorstand und Sprecher der Liga. „Wenn die Kommune die Tarifsteigerungen für ihre eigenen Mitarbeitenden und sozialen Dienste zahlt, dann muss das auch für uns Träger gelten. Denn: Wir übernehmen viele kommunale Pflichtleistungen.“ Die Träger der Freien Wohlfahrtspflege seien wegen des Tarifabschlusses TVöD und inflations- und krisenbedingt enormen Kostensteigerungen – genauso wie die Kollegen der öffentlichen Hand – extremen Mehrbelastungen ausgesetzt. Mit dabei waren auch viele Mitarbeitende der Diakonie Köln und Region, auch die Geschäftsführenden, Martina Schönhals und Jörg Zeyßig.

Krücker: „Mit großer Selbstverständlichkeit werden die Personalkostensteigerungen der öffentlichen Hand durch den kommunalen Haushalt getragen – die von uns freien Trägern aber nicht. Mit einem bisherigen Steigerungssatz von 2% und einem für das Jahr 2024 unzureichenden Strukturförderfonds sind wir unterversorgt. Ein gerechter und fairer Umgang mit den Trägern der Freien Wohlfahrtspflege sieht anders aus!“ Die Kombination aus unzureichender Finanzierung und gleichzeitig akuter Personalnot führe Träger und Einrichtungen in eine dramatische Lage. „Diese Situation ist fatal – insbesondere für die Kölnerinnen und Kölner, die eine stabile soziale Infrastruktur mit ihren vielfältigen Angeboten dringend benötigen und auf sie setzen!“
Text: Liga der freien Wohlfahrtspflege in Köln.

Die Liga, der Zusammenschluss der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Köln, hielt am 8. November eine Mahnwache wegen der höheren finanziellen Belastungen der freien Träger ab. Laut Aussage von Peter Krücker, Sprecher der Liga, wird sich die Situation 2024 weiter verschärfen, da im Bundes- und Landeshaushalt 2024 weitere Kürzungen geplant seien. Krücker resümierte vor den rund 300 Teilnehmer*innen, dass die „Kombination aus unzureichender Finanzierung und gleichzeitig akuter Personalnot“ die freien Träger und ihre Einrichtungen in eine dramatische Lage führe: „Wir erwarten die Reduzierung von Leistungen, die Schließung von Angeboten und Insolvenzen von Trägern“. Die Vertreter der Ratsfraktionen SPD, CDU, LINKE, Volt und FDP sicherten der Liga ihre Unterstützung zu. Mehrere Politiker forderten, dass bis zur Ratssitzung am 7. Dezember eine Lösung gefunden werden müsse.
Info:
Die Liga ist ein Zusammenschluss der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Köln. Dazu gehören der Paritätische, die Arbeiterwohlfahrt, das Rote Kreuz, der Caritasverband, die Diakonie und die Synagogen-Gemeinde Köln.

 

Kampagnenmotiv

Motive der Kampagne

Dateittyp jpgPlakat "Köln bleib(t) sozial!"
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Dateittyp jpgPlakat mit Logo der Liga
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Dateittyp jpgPlakat ohne Claim und Logo
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