Aktuelles und Termine
Aktuelles
Ehrenamtspreis "KölnEngagiert 2026": Jetzt Vorschläge einreichen

30.01.2026
Bis 3. April 2026 können Bürger*innen für den 26. Kölner Ehrenamtspreis vorgeschlagen werden. In sozialen Einrichtungen leisten Ehrenamtliche unverzichtbare Arbeit: Sie begleiten Menschen, unterstützen bei Veranstaltungen, helfen in der Betreuung oder engagieren sich in Beiräten. Der Ehrenamtspreis macht diese wertvolle Unterstützung sichtbar. Insgesamt werden Geldpreise in Höhe von 13.000 Euro vergeben.
Feierliche Preisverleihung
Die Ehrung der Preisträger*innen findet im September 2026 im Rathaus statt. Die ausgezeichneten Personen und Organisationen werden anschließend für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen.
KiBiz: Gesetzentwurf enthält deutliche Verbesserungen

30.01.2026
Am 30.01.2026 brachte die Landesregierung den Gesetzentwurf zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in den NRW-Landtag ein. Nach Protesten der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW konnten in Gesprächen mit der Landesregierung substanzielle Verbesserungen im Gesetzentwurf im Vergleich zum Referentenentwurf erreicht werden.
→ Pressemeldung der Freien Wohlfahrtspflege NRW
19.01.2026
Die Reform des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz) war mehr als überfällig, doch der im Dezember vom NRW-Familienministerium vorgelegte Referentenentwurf droht vieles schlechter zu machen und wenig besser. Noch kann die Landesregierung etwas ändern: Am 27. Januar 2026 wird der Referentenentwurf ins Kabinett eingebracht – und so wie er vorliegt, darf er es nicht wieder verlassen! Wer diese Forderung teilt, kann dies nun auch öffentlich zum Ausdruck bringen: Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW ruft auf, die Online-Petition „Kitas retten – Kinderbildungsgesetz NRW besser machen!“ zu zeichnen.
Ohne Korrekturen am Gesetzesentwurf drohen Schließungen und massive Qualitätseinbußen in der Kindertagesbetreuung in NRW, so die Botschaft der Online-Petition. Bestehende Probleme werden zulasten von Trägern, Fachkräften und Familien weiter verschärft. Kern- und Randzeiten ermöglichen den Einsatz unzureichend qualifizierter Kräfte, Bring- und Abholzeiten werden pädagogisch ausgehöhlt, und frühkindliche Bildung wird auf Kernzeiten reduziert. Unterbesetzungen erhöhen das Risiko für Kindeswohlgefährdungen, Kinder mit Förder- oder Teilhabebedarf sind nicht ausreichend berücksichtigt. Die Regelungen verlagern Verantwortung auf Träger, Fachkräfte und Eltern, ohne Betreuungsstabilität tatsächlich zu sichern, und verschärfen den Fachkräftemangel. Die im Gesetz gemachten Vorschläge gefährden insbesondere die Existenz kleiner Kitas, statt Entlastung zu schaffen. Der Wegfall des Zuschlags für eingruppige Kitas sowie die drastisch reduzierte Finanzierung von Kita-Helfer*innen setzen Einrichtungen unter finanziellen Druck.
„Wir fordern die Landesregierung deshalb auf, den Gesetzentwurf grundlegend nachzubessern, Planungssicherheit zu gewährleisten und die Trägervielfalt sowie die Qualität frühkindlicher Bildung nachhaltig zu sichern“, heißt es in der Petition. Noch bis zum 27. Januar 2026 sind alle Bürger*innen aufgerufen, online zu unterschreiben:
https://weact.campact.de/petitions/kitas-retten-kinderbildungsgesetz-nrw-besser-machen
→ Weitere Informationen und Bilder für Social Media erhalten Sie auf der Seite des Paritätischen Landesverbands NRW.